Um steuerliche Nachteile zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Kaufpreisaufteilung bereits im Notarvertrag eindeutig festzulegen. Wird im Kaufvertrag klar definiert, welcher Anteil auf das Grundstück und welcher auf das Gebäude entfällt, akzeptiert das Finanzamt diese Aufteilung in der Regel – sofern sie plausibel und nachvollziehbar ist.
Eine sachgerechte Aufteilung orientiert sich unter anderem an folgenden Faktoren:
Je besser diese Faktoren dokumentiert sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Finanzamt die Aufteilung später infrage stellt.
Bevor Sie einen Kaufvertrag unterschreiben, sollten Sie einige zentrale Punkte prüfen. Eine sorgfältige Vorbereitung kann spätere steuerliche Nachteile vermeiden.
Ein professionelles Gutachten kann helfen, eine fundierte und nachvollziehbare Bewertung zu erstellen. Das schafft nicht nur Transparenz, sondern reduziert auch das Risiko späterer Diskussionen mit dem Finanzamt.